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Slipperkupplung / Rutschkupplung - Aufbau & Funktion

Eine Slipperkupplung oder auch Rutschkupplung genannt, ist ein mechanisches Bauteil, das vor allem in ferngesteuerten Fahrzeugen, wie z.B. dem Axial SCX10 II, sowie in anderen Fahrzeugen und Maschinen verwendet wird, um den Antriebsstrang vor plötzlichen Überlastungen zu schützen. 

Aufbau & Funktionsweise einer Slipperkupplung

Hier wird der Aufbau einer Slipperkupplung für den Axial SCX10 II demonstriert. Der Aufbau ist in anderen Modellen wahrscheinlich ähnlich, die Funktion ist aber immer die selbe.

 

Die Slipperkupplung ist so konstruiert, dass sie Schlupf (also eine kontrollierte Rutschbewegung) zulässt, wenn eine zu hohe Kraft auf das Antriebssystem ausgeübt wird. Sie verbindet den Motor mit dem Getriebe und ermöglicht eine direkte Kraftübertragung. Wenn jedoch die eingestellte Drehmomentgrenze/Schlupf, überschritten wird, beginnt die Kupplung zu „schlupfen“, was bedeutet, dass sich etwas dreht, ohne die gesamte Drehkraft weiterzuleiten.

 

Der Schlupf wird durch eine Mutter eingestellt, die die Slipper-Feder spannt. Der Druck, der durch die Feder erzeugt wird, wird über die Slipper-Platten und -Pads an das Hauptzahnrad weitergegeben, welches von beiden Seiten gedrückt wird. Je weniger Druck auf das Hauptzahnrad ausgeübt wird, desto schneller erfolgt der Abbruch der Kraftübertragung. Es ist wichtig, stets die vom Hersteller empfohlene Einstellung zu beachten, um Schäden am Getriebe zu verhindern.

Vorteile der Slipperkupplung

  • Schutz vor Überlastung: Sie verhindert Schäden an Getriebe und Antriebssträngen, indem sie Überlastungen absorbiert.
  • Verbesserte Kontrolle: Die Slipperkupplung sorgt für eine sanftere Leistungsabgabe, was die Kontrolle des Fahrzeugs verbessert und das Risiko von plötzlichen Stopps oder Ruckbewegungen verringert.
  • Längere Lebensdauer der Komponenten: Durch die Reduzierung der Belastung auf wichtige Teile wie das Getriebe oder die Antriebswellen verlängert sich deren Lebensdauer.

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